Kardes Türküler

Freitag, 24. August 2018 | Lieder der Brüderlichkeit

Gegründet wurde KARDES TÜRKÜLER bereits 1993 von einer Gruppe von Studenten an der Bo?aziçi Universität in Istanbul mit dem Ziel gegründet, die verschiedenen ethnischen Kulturen und verschiedenen Glaubensrichtungen in Anatolien, Mesopotamien und auf dem Balkan zu verbinden und zu feiern. Ihr Repertoire besteht aus Liedern in Türkisch, Armenisch, Kurdisch, Tscherkessisch, Arabisch, Mazedonisch, Romanes und vielen weiteren Sprachen. Seither spielte die Gruppe, deren Besetzung immer wieder wechselte, auf zahlreichen internationalen Festivals und schrieb Filmmusik für Ridley Scott und Yilmaz Erdogan. Für die Musik zu dessen Film „Vizontele“ gewann KARDES TÜRKÜLER sogar zwei Festivalpreise für die „Beste Musik“.
Daneben arbeitet die Band immer wieder mit Gastmusikern zusammen, darunter der armenische Avantgarde-Volksmusiker Arto Tunçboyaciyan, der amerikanisch-armenische Oud-Spieler Ara Dinkjian, der britisch-palästinensische Jazzsänger Reem Kelani, die mazedonische Roma-Sangerin Esma Redžepova oder der türkische Popstar Sezen Aksu.

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Royal Guitar Club

Samstag, 25. August 2018 | Virtuosität auf 25 Saiten

Man sagt, Musik entführt die Menschen in andere Welten, in die Vergangenheit, zu ihren schönsten Erinnerungen… Auf genau diese ganz besondere Reise geht der ROYAL GUITAR CLUB mit seinen Zuhörern. Eine musikalische Verbeugung vor so unterschiedlichen Musikern und Songwritern wie Gary Moore, Marc Cohn, oder auch Al Di Meola und Paco de Lucia.
Mit einer enormen Stilvielfalt gelingt es den vier Herren aus Deutschland und Österreich, ihr Publikum auf eine Entdeckungsreise aus altbekannten und neu komponierten Melodien und Arrangements mitzunehmen. Egal ob Bluesfeeling, Flamencorhythmus oder Jazzsolo - hier wird viel Herzblut in jede Note gesteckt und in einem unverwechselbaren Stil verewigt. Hier zeigt sich die jahrelange Zusammenarbeit mit Gitarrenlegende und Produzent Dieter Roth (Gunther Emmerlich, PUR) und Szenegrößen wie Sander van der Heide (UB40, Lionel Richie) oder Gerhardt Wölfle (Rolling Stones, Alainis Morissette).
Der ROYAL GUITAR CLUB lässt das Publikum spüren, dass auch in dieser schnelllebigen Musikepoche noch zeitlose Kompositionen und Harmonien entstehen können.

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Kakerlaki Clowntheater

Sonntag, 26. August 2018 | Heimlich-Unheimlich  | Matinee - 11:00 Uhr

30 Jahre KAKERLAKI Clowntheater! Welchen besseren Grund als dieses Jubiläum gibt es, um beim 30. Innenhoffestival aufzuspielen? Insbesondere, weil es in den letzten Jahren in der Region ruhig um die KAKERLAKIS geworden zu sein scheint. Doch wer glaubt, dass die Clowns Beppo und Ferdinand untätig waren, irrt. Insbesondere in den südlichen Landkreisen ist das KAKERLAKI Clowntheater weithin bekannt und Garant für beste Unterhaltung, Festivals in Stuttgart, Ludwigsburg, Mannheim, Konstanz und anderswo laden die beiden regelmäßig zu ihren Events ein. Und nun auch im Innenhof, mit einem Best-Off 30 Jahre sowie ihrem Programm „Heimlich-Unheimlich“.

Wenn Clown Ferdinand sich nicht in den Keller traut und Beppo nicht auf´s Klo, dann kann das nur eins bedeuten: Bei den KAKERLAKIS ist die Geisterstunde angebrochen. Und dann geht es um nicht weniger als die Frage, ob es Geister, Vampire und Gespenster gibt. Und wenn sich diese Fragen zwei echte Clowns stellen und im ganzen Haus nach Antworten suchen, dann kann man davon ausgehen, dass in dieser Nacht keiner der beiden ein Auge zumachen wird. Und beim Publikum kein Auge trocken bleibt. KAKERLAKI – einfach gut.

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Ernst und Heinrich

Sonntag, 26. August 2018 | Gehobener Schwachsinn mit Tiefgang

Es klingt wie zwei Vornamen aus älteren Tagen: Ernst und Heinrich. Allein daran könnte sich schon zeigen, dass es sich hier um alte Hasen der Kleinkunstszene handelt. Denn ganz junge Duos würden sicherlich „ Kevin und Maik“ oder „Sven und Jörn“ heißen. Aber – und das ist das Erstaunliche – diese beiden angegrauten Herren machen Kabarett (oder ist es Comedy?) mit modernen Mitteln. Mit Video! Urkomisch und dazu absolut präzise.

Modernes und Traditionelles vermischen sich. Die Formenvielfalt macht einfach Spaß. Ernst und Heinrich sind Musiker und Komödianten, Schauspieler und Video-Produzenten. Sie singen einfache, lustige Lieder und zeigen aufwändige Sketche im Film. Wortgeplänkel in Prosa wechseln sich ab mit Gereimtem. Schwäbischer Sprachwitz und Selbstironie sind die Stilformen. Klischees werden bedient und gleich wieder gebrochen.

Der Titel der Programms „Gehobener Schwachsinn mit Tiefgang“ ist nicht nur eine werbewirksame Umschreibung des Bühnen-Geschehens. Es trifft schlicht zu. Und wenn man in Paris, London oder Rom auch nur ein wenig schwäbisch verstehen würde, könnte auch international der Beweis angetreten werden, dass der Untertitel des Programms ebenfalls stimmt: Schwaben international.

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Mehrdad Zaeri

Montag, 27. August 2018 | Kino-Kabarett

Mehrdad Zaeri wird einige Kurzfilme vorstellen, die ohne Sprache auskommen. Vor und nach den Filmen erzählt er mit und ohne Worte, indem er Geschichten aus seinem Leben zeichnet, damit aus dem Alltag eines Künstlers in der heutigen Welt berichtet, von der eigenen Flucht und Ankunft in unruhigen Zeiten. Zusammen mit den Zuschauern entwickelt er Zeichnungen auf der Kino-Leinwand und lässt aus Anregungen und Zufall komplette Geschichten entstehen.

Mehrdad Zaeri über sich: „Mein genauer Name ist Mehrdad Zaeri-Esfahani. Ich kam im August 1970 in Isfahan (Iran) auf die Welt. Als Kind bestand meine Welt aus der Leidenschaft für Spiele und den Ängsten vor dem Leben. Die Ängste habe ich mittlerweile gut überwunden. Die Spielfreude ist geblieben. Mit vierzehn wanderte ich mit meiner Mutter, meinem Vater und meinen Geschwistern zuerst in die Türkei und dann nach Deutschland aus. Der Beginn des deutschen Lebens war richtig schwer. Später wurde es ganz schön. Als ich 1992 mein Abitur machte, beschloss ich Künstler zu werden. In den ersten Jahren war es ganz schwer. Später wurde es richtig schön. 1996 erklärte mir Gaby, dass eine Buntstiftzeichnung genauso wertvoll sei wie ein Ölgemälde. Das tat mir gut. Heute lebe ich mit meiner Frau Christina in Mannheim, mache meine Kunst und mag dieses Leben, das immer eine Überraschung in der Tasche hat.“

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47soul

Dienstag, 28. August 2018 | Intro to Shamstep

Aufgepasst! 47SOUL sind einer der vielversprechendsten Newcomer aus dem Nahen Osten und präsentieren der Welt ihr eigenes, einzigartiges Genre „Shamstep“ – eine Fusion aus traditioneller Straßenmusik der „Sham“-Region (Palästina, Libanon, Jordanien, Syrien), elektronischen Beats sowie Einflüssen aus Hip/Hop, Funk und Rock. Melodien, welche schon seit Jahrhunderten durch die arabische Welt schallen, verbinden 47SOUL gekonnt mit analogen Synthesizer-Sounds, hypnotischen Gitarrenriffs und Strophen auf Arabisch und Englisch.
Ihre erste Hit-Single „Intro to Shamstep“ hat bereits über 4 Millionen Aufrufe auf Youtube erreicht und auch live sind 47SOUL ein einmaliges Erlebnis. Nachdem die Gruppe 2013 in Jordanien gegründet wurde und die ersten Tracks im Nahen Osten veröffentlichte, haben die vier Musiker in London ihr neues zu Hause gefunden. Sie haben bereits auf den wichtigsten Festivals in Europa die Zuhörer in Extase versetzt (z. B. Glastonbury, Womad, Bestival, Roskilde, Esperanzah, Amsterdam Roots oder c/o Pop) und einige der besten Locations in London ausverkauft.
Nach der erfolgreichen ‚Shamstep‘ EP erschien im Februar 2018 ihr heiß erwartetes Debüt-Album ‚Balfron Promise‘. Die Thematik ist sowohl vom heutigen, modernen London inspiriert, als auch von der teilweise Jahrhunderte alten Politik des Nahen Ostens – sozial aktuell und lyrisch raffiniert!<
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Marina Quintett

Mittwoch, 29. August 2018 | Tango, Gypsy, Klezmer

Die Geigerin Marina Reshetova absolvierte ihr Studium am St. Petersburger Konservatorium. Im Alter von 18 Jahren konzertierte sie als Solistin mit dem Philharmonischen Orchester Moskau unter der Leitung von Vassily Sinaiski. Sie gewann internationale Beachtung als sie 1990 mit dem Preis des internationalen Violinwettbewerbs in Moskau ausgezeichnet wurde. Nach ihrem Erfolg als Solistin in J.S. Bachs Violinkonzert mit dem Orchester unter der Leitung von Sir Georg Solti in Hamburg, folgten Engagements in sämtlichen bedeutenden Konzertsälen Europas. Mstislaw Rostropowitsch lud sie als Solistin für das Weihnachtskonzert 1991 im Teatro dell’Opera di Roma ein.

Auf den Gedanken zum MARINA QUINTETT brachte sie Giora Feidman, der seine Idee von traditioneller Volksmusik in die europäische Kultur gebracht und in den klassischen Rahmen eingefügt hat. Nach den Tourneen mit Giora Feidman in Argentinien und Europa wurden gemeinsame Konzertaufnahmen für ARTE und SWR gemacht.

Starken Einfluss hatte auch die Zusammenarbeit mit Nigel Kennedy. Aus gemeinsamen Improvisationen von Jazz, aber auch Musik von Bach und Vivaldi entstand die Faszination dafür scheinbar unvereinbare Dinge zu vereinen und sie ungezwungen in einer theatralischen Show zu präsentieren.

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Reto Burrell

Donnerstag, 30. August 2018 | Rock

RETO BURRELL klingt auf seinem zehnten Studioalbum ’Shampoo Or Gasoline’ so rotzig und frech als wäre es sein Debut.

Im Elan der letzten Konzerttournee im Frühling/Sommer 2017 entstand das neue Werk. Die Live-Präsenz und die Energie des Zusammenspiels der Band waren ein wichtiger Antrieb und gaben das nötige Feuer. Komponieren, Live spielen und aufnehmen gingen Hand in Hand.

Burrell verpackt sonst immer gerne eigenerlebtes in seine Songs. Doch auf diesem Album besingt er zum ersten Mal bewusst Dinge, die ihn nachdenklich stimmen. Er spricht auch Eigenschaften oder Zustände unserer Gesellschaft an, die sich leider schon so sehr verankert haben, dass wir sie gar nicht mehr hinterfragen. Schönreden statt Hinterfragen - Wegschauen statt Erkennen - Abwarten statt Handeln

Burrell singt in seinen neuen Songs auch über die Rückkehr von Robin Hood, und fragt sich, wann der bodenlose Eimer endlich voll ist. Wer in dieser lauten Welt gehört werden will, muss schreien. Rockmusik soll nicht nur gespielt, sie sollte viel mehr gelebt werden Burrell hat es geschafft Rockmusik zu seinem Lebenselixier zu machen. Auch nach über 20 Jahren Konzerterfahrung im In- und Ausland auf mehreren 100 Bühnen ist er noch voller Energie. So erlebt man ihn an jedem seiner Konzerte: Schnörkellos, direkt und immer guter Laune!

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Malaka Hostel

Freitag, 31. August 2018 | Balkan Voodoo Beats

Mit viel Feuer, Leidenschaft und intelligenten Arrangements erinnert die Musik von Malaka Hostel an das, was tief im Inneren eines Jeden schlummert und darauf wartet, in Liebe entfesselt zu werden. Die Coyoten rufen zum Tanze! …um mit euch zusammen den Moment der Freude, in seiner Zeitlosigkeit, gemeinsam zu zelebrieren.

Es treffen heiße Balkan-Grooves auf knackige Rock’n’Roll-Riffs, ein Swing wird plötzlich in treibenden Ska verwandelt. Eine bunte Mischung, eine bunte Truppe. Eins ist sicher - Eskalation auf der Bühne. Ein Sound geht um, der sich frei von festen Genre-Klischees bewegt. Von fetten Balkanbeats bis hin zu elektrisierendem Hippie-Rock ist alles möglich.

Eine freche sechsköpfige Powercombo, bestehend aus Musikern verschiedenster Herkunft, verbunden in ihrer Hingabe zur Musik, ist unterwegs, um euch mit auf eine bunten Reise durch die Nacht zu nehmen. Im Dezember 2015 erschien die erste CD von Malaka Hostel. Sie ist in Eigenregie aufgenommen und trägt den zur Combo passenden Namen Coyotes Del Amor . Zur Zeit arbeiten die Coyoten an ihrem neuen Album, das Anfang 2019 veröffentlicht wird.

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Mayito Rivera & Sons of Cuba

Samstag, 1. September 2018 | Salsa & Son

Mario „Mayito“ Rivera ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten, zeitgenössischen Sänger Kubas. Über 20 Jahre lang war er die markante Stimme und das Gesicht der erfolgreichsten, kubanischen Band Los Van Van.

Ob Son, Rumba, Afro oder Salsa, Bolero oder Timba – wenn MAYITO RIVERA singt, tremoliert und koloriert, ist das grundsätzlich preisverdächtig. Für seine herausragende Stimme wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet und gewann unter anderem zusammen mit Los Van Van den Grammy-Award. Für sein Soloalbum „Negrito Bailador“ erhielt er eine weitere Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Salsa Album of the Year“.

Nach seinem Ausstieg bei Los Van Van im Jahr 2011 geht MAYITO RIVERA nun eigene Wege mit seiner Band, „Sons of Cuba“ – einem Sextett von jungen Spitzenmusiker, direkt aus seiner Heimat. Zusammen präsentieren sie nun die geballte Ladung aus perfekten Arrangements und eine völlig neue Mixtur aus modernen und klassischen Salsa-, Rumba-, Afro- und Timbarhythmen bis hin zu Jazz und Funk. Diese Formation ist für Latin-Verhältnisse, die in der Regel große Orchester mit weit über 10 bis 14 Musiker gewohnt sind, relativ klein. Umso erstaunlicher ist, wie viel Kraft und Dynamik dieses neuartige Ensemble auf die Bühne bringt und das Publikum aller Nationen mitreißt!

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